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Julia

Julia

Teil 3: In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Bevor wir zum eigentlichen Beitrag kommen, hier ein kleiner „Lifehack“. Ein „Wie-schreibe-ich-etwas-richtig-obwohl-mein-Hausverstand-und-meine-innere-Autokorrektur-es-eigentlich-korrigieren-möchten“. Wir erinnern uns kurz zurück an unsere Schulzeit. (Nur GANZ KURZ. Ich möchte hier keine traumatische Erinnerungen wecken.) Immer, wenn etwas in unseren Ohren und Augen richtig klang, war es falsch geschrieben / gerechnet / übersetzt. Aber in einer Welt, in welcher immer alles gut und schön und richtig klingen soll, kommen nun die Paradies-Gärten von Meran daher.
Heißt es nun Trautmannsdorf? Wird es Trautmansdorf geschrieben? Oder Trauttmannsdorff? 
We feel you. Richtig heißt es: Trauttmansdorff. Zwei T’s, die dachten, gemeinsam sind sie weniger allein, ein N, weil man ja genderkonform bleiben will und zwei F für das Dorfffffff. Eselsbrücke zum Richtig-Schreiben: 3 Fehler in einem Wort. Dankt mir später. 

80 Gartenlandschaften, 12 Hektar und dein schlechtes Gewissen

Das musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen. Weißt du, wie groß 12 Hektar sind? Das ist in etwa so groß wie das Pentagon! Warst du schon mal im Pentagon? Ich auch nicht. Aber du warst mit Sicherheit schon einmal in den Gärten-des-Wortes-mit-den-3-Fehlern. Wenn nicht, musst du dies schleunigst nachholen. 

Wir stehen mittendrin und wissen nicht wo wir beginnen sollen. Wir möchten nichts auslassen und nichts verpassen, was hier ziemlich unmöglich erscheint. Während dort rechts ein kleines unscheinbares Treppchen in eine romantische Laube führt, wandert man links nach unten in eine ganz neue Welt. Aber geradeaus gibt’s natürlich auch noch einen Weg! Die Devise lautet: es gibt keine. Einfach Schritt für Schritt voran. Den lautstark-diskutierenden Italienern (tschuldigung!) und den grummelnd-dreinblickenden deutschen Teenies folgen. Oder jenen Menschen, einer Ansammlung nicht näher zu definierbaren Herkunfts-Gruppe, die mit großem Gehabe und einem noch größeren Tablet die Gegend abfotografiert. Die, die dann erschrocken zusammenzucken, wenn sie aus Versehen die Front-Kamera erwischen und ihre Nasenlöcher in Groß auf den großen Bildschirm präsentiert bekommen. 

Und das ist noch nicht einmal das Schlimmste! Schlimm ist, dass hier eine riesige, exotische und prächtige Blumen- und Baumlandschaft gedeiht und lebt, während bei mir nicht einmal ein Kaktus überlebt. Da meldet sich auch schon mein schlechtes Gewissen – habe ich ihn heute überhaupt gegossen? 

... weil Bilder mehr als 1000 Wörter sagen: unsere Highlights

Blumen machen fröhlich. Oder high. Oder beides.
So sieht dann Genuss im Tierjargon aus ...

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Brügge
Stefan

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