Landers Biersammlung - to be continued
Stefan

Stefan

Teil 2: Brügge, vor dem Bier ist nach dem Bier

Da sind wir nun. Am Münchner Flughafen. Mit Schmetterlingen im Bauch und kribbelnden Füßen. Wir wollen endlich los, endlich in den Flieger steigen und was erleben. 11:00 Uhr – Boarding Time. Das Flugzeug halb leer, der Pilot ist gut drauf, der Himmel in Müchen fast wolkenlos, sonnig, es verspricht ein schöner Tag zu werden. Dann geht’s los, wir heben ab, fliegen ganz hoch bis München nur noch ein kleines Fleckchen Erde ist, lassen alles hinter uns. Wir sehen nach draußen, wo sich Wolkentürme zu Städten formieren, wo der Horizont so weit ist, dass man nur erahnen kann, was die Welt noch alles so zu bieten hat. Wir sehen uns an. Lachen. Denn manchmal braucht es keine Worte.  

 

Viel zu schnell ist der Flug vorüber, wir wären gerne noch ein Stückchen weiter geflogen – doch jetzt sind wir da. Hallo Brüssel, nice to meet you! In Nullkommanix sind wir an der Gepäckausgabe und bei unserem Zug, der uns nach Brügge bringt. In den eineinhalb Stunden Fahrt von Brüssel in Richtung Knokke sehen wir vieles: kompakte Häuser und Hütten, so eng und schmal gebaut, dass man sich kaum vorstellen kann, dort überhaupt aufrecht stehen zu können, Hochhäuser, Graffitis – Brüssel ist riesig und nicht so leicht einzuordnen. Weiter geht’s mit vielen, vielen Pferden, Schafen, Zugvögeln, Möwen, die das Grünland bevölkern und den ersten Frühlingsboten – blühende Narzissen, Forsythien und Palmkätzchen. Es wird ländlicher, die Häuser ähneln urig & gemütlichen Cottages, hier und da erhascht man den Blick auf Schlösser und Burgen.

Schließlich: die undeutliche Zugansage schallt aus den Lautsprechern – Brügge, wir kommen! Die Entscheidung darüber, ob wir mit unseren Koffern lieber 20 Minuten übers Kopfsteinpflaster rollen & lärmen und für augenrollende Mienen bei der einheimischen Bevölkerung sorgen (Diese Touris!!!) oder doch lieber ein Taxi nehmen, fällt schnell. Wir entscheiden uns für das Kopfsteinpflaster – aber auf vier Reifen. Binnen weniger Minuten sind wir bei unserem B&B angekommen. Das Tripel B&B ist uns schon auf dem ersten Blick sympathisch – ebenso der Gastgeber Lander. Dieser lädt uns später zusammen mit seinen Kumpels auf unser erstes richtiges belgisches Bier ein. Denn Tripel B steht für: Bed, Breakfast und natürlich Bier! So wie bei den Iren das Guinness, ist’s bei den Belgiern das Bier. Inklusive Nationalstolz.

Genug der vielen Worte. Hier gibt’s noch ein paar Impressionen 🙂 Morgen erkunden wir Brügge zu Fuß oder so wie es uns Lander geraten hat „Walking around and losing track of time and place is definitely my 1# recommendation.“ Und da hat er Recht.

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